Halbes Haus weg

Dieser Beitrag wurde von einer Leserin, die anonym bleiben möchte, zugesendet. Nennen wir sie „Jutta“.

Ich war verheiratet mit einem viel jüngeren Mann (24 Jahre jünger). Nach meinem 65. Geburtstag – wir waren da schon 18 Jahre verheiratet – habe ich ihm aus Fairness die Hälfte des von mir gebauten und bezahlten Hauses überschrieben. Kurz darauf kam heraus, dass er seit Jahre Nebenbeziehungen führt und in Online-Foren nach einer neuen Partnerin suchte. Mir hat er all die Jahre nur betont, dass er mich liebt. Ich verließ ihn.

Meine Grosszügigkeit bezüglich des Hauses wurde mir bei der Aufteilung der Finanzen zum Verhängnis. Das Haus war für die gemeinsame Altersvorsorge gedacht.

Autor: michaelmary

Ich bin Autor, Paar-, Single- und Individualberater und habe mehr als 36 Bücher geschrieben. Für den NDR und SWR habe ich TV-Paarberatungen durchgeführt. Ich biete Beratungen auf Grundlage der von mir entwickelten "Erlebten Beratung" an.

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